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Typische Fehler beim Wiedereinstieg ins Surfen (und wie man sie vermeidet)

Planst du, zu Beginn der Saison wieder surfen zu gehen? Bevor du deinen Neoprenanzug anziehst und ins Wasser gehst, nimm dir zwei Minuten Zeit, um diesen Artikel zu lesen. Der Wiedereinstieg ins Surfen ist ein Moment, auf den viele Surfer sehnsüchtig warten. Nach einer Winterpause oder einigen Monaten fernab der Wellen ist das Verlangen, wieder auf dein Board zu steigen, den Ozean zu spüren und erneut zu gleiten, größer denn je. Aber Vorsicht: Diese Übergangsphase ist auch die Zeit, in der die meisten Fehler passieren – Übermut, falsche Boardwahl, vermeidbare Verletzungen… Zurück ins Wasser zu gehen erfordert mehr als nur Motivation. Es braucht eine echte Vorbereitung, die richtige Einstellung und einige technische Anpassungen, um den Wiedereinstieg voll zu genießen, ohne sich zu verletzen oder den Mut zu verlieren.

In diesem Artikel werden die häufigsten Fehler beim Wiedereinstieg ins Surfen durchgegangen. Egal, ob du Anfänger oder erfahrener Surfer bist, du findest hier konkrete Tipps, um typische Fallstricke zu vermeiden und die Saison entspannt zu starten. Bei Ocean Ride sehen wir dich lieber gleiten als Grimassen schneiden – und sorgen für einen 100%igen Spaß beim Wiedereinstieg.

1. Eigene Fitness überschätzen: Fehler Nr. 1 beim Wiedereinstieg

Die Sonne scheint, die Wellen nehmen zu – und du auch. Es ist verlockend zu glauben, dass dein Körper bereit ist, sofort wieder voll einzusteigen. Doch auch wenn du dich mit Laufen oder Radfahren fit gehalten hast, bleibt Surfen eine sehr spezielle Disziplin. Es beansprucht bestimmte Muskelgruppen – vor allem Schultern, Rücken und Rumpf – und erfordert eine konstante Anpassungsfähigkeit an die Bewegungen des Wassers. Wer zu schnell zu viel will, riskiert, bereits in der ersten Session auszubrennen. Müdigkeit setzt schneller ein als gedacht, zusammen mit technischen Fehlern, Frustration und manchmal sogar Verletzungen.

Am besten steigst du langsam wieder ein: Beschränke die ersten Sessions auf eine Stunde und wärme dich vorher gut auf. Ergänze ein kleines Programm aus Paddeln, Core-Training und Mobilitätsübungen, um deine Beweglichkeit auf dem Board wiederzufinden. Lies unseren Artikel Warum körperliche Vorbereitung vor der Surfsaison wichtig ist.

2. Mit zu technischem Material starten

Vielleicht hast du am Ende der letzten Saison Fortschritte gemacht, aber dein aktuelles Niveau entspricht nicht unbedingt deinem letzten Board. Viele Surfer machen den Fehler, auf ein nervöses oder zu anspruchsvolles Shortboard zu wechseln, in der Annahme, dass sie ihre alten Gefühle schnell wiederfinden. Das Ergebnis: Frustration, Motivationsverlust und manchmal ein Rückgang des Selbstvertrauens.

Um das zu vermeiden, wähle ein Board mit mehr Volumen, das Paddeln und Take-Off erleichtert. Ein Mini-Malibu oder sogar ein Softboard kann Wunder wirken, um Spaß und Stabilität wiederzufinden. In Lacanau sehen wir bei Ocean Ride jedes Jahr Surfer, die ihre Leidenschaft dank einer guten Boardwahl zu Beginn der Saison wiederentdecken. Scheue dich nicht, ein Board zu mieten oder zu testen, bevor du erneut investierst.

3. Körpersignale ignorieren: die stille Falle

Du verlässt euphorisch deine erste Session. Aber am nächsten Tag spricht dein Körper: steife Schultern, empfindlicher Rücken, starke Muskelkater… Das sind Warnsignale, die nicht ignoriert werden dürfen. Surfen ist ein anspruchsvoller Sport, und der Wiedereinstieg erfordert echtes Körperbewusstsein. Zu viele Surfer starten im falschen Rhythmus, hintereinander aufeinanderfolgende Sessions oder weigern sich, das Tempo zu reduzieren, wodurch häufige Verletzungen wie Sehnenentzündungen, Verstauchungen oder chronische Schmerzen auftreten können.

Wenn du über mehrere Tage anhaltende Beschwerden oder starke Schmerzen verspürst, konsultiere eine Fachperson. Zur Prävention solltest du dich vor dem Wasseraufenthalt gut aufwärmen, Gelenke mobilisieren und dynamische Dehnungen durchführen, gefolgt von leichten Dehnübungen nach der Session zur Regeneration.

4. Nach einer Verletzung ohne klaren Plan wieder einsteigen

Bist du im Winter verletzt gewesen? Bevor du wieder surfst, reicht ein medizinisches „Okay“ nicht aus. Ein erfolgreicher Wiedereinstieg erfordert ein surf-spezifisches Rehabilitationsprogramm. Zu viele Surfer steigen nach Gefühl wieder ein, in der Annahme, dass Surfen alleine ausreicht. Ein großer Fehler. Ohne spezifisches Training für Propriozeption, Core und Mobilität steigt die Gefahr einer erneuten Verletzung schnell. Eine schlecht ausgeheilte Verstauchung kann bei kleinsten Ungleichgewichten auf dem Board wieder auftreten.

Starte mit kurzen Sessions an einfachen Spots. Priorisiere Regelmäßigkeit vor Intensität.

5. Training nebenbei… aber falsch

Es ist eine gute Idee, sich für das Surfen fit zu machen. Aber das Training sollte den Anforderungen des Sports entsprechen. Normales Krafttraining oder intensives Ausdauertraining jeden Tag wirkt nicht so effektiv wie surf-spezifisches Training.

Ziel ist es, Schlüsselbereiche (Schultern, Rücken, Rumpf) zu stärken und gleichzeitig Mobilität, Gleichgewicht und Explosivität zu trainieren. Baue Rudern, dynamisches Core-Training, Übungen auf einem Swiss Ball sowie gezielte Dehnungen ein. Ein durchdachter Trainingsplan hilft nicht nur, Sessions besser zu verkraften, sondern auch schneller Fortschritte im Wasser zu machen.

6. Falsche Bedingungen für den Wiedereinstieg wählen

Du bist motiviert, schaust die Vorhersage an und gehst los… ohne richtig zu analysieren. Großer Fehler. Die Bedingungen spielen eine entscheidende Rolle. Zu große Wellen, Onshore-Wind oder ungünstige Gezeiten können die Session zur Qual machen. Surfen bei schlechten Bedingungen führt zu unnötiger Ermüdung, Frustration und manchmal zu riskanten Situationen.

Es ist besser, eine Zeit mit kleinem, sauberen Swell (0,5–1m), leichtem Wind und wenig überfülltem Spot zu wählen.

7. Keine Ziele setzen = Risiko der Stagnation

Oft vergessen, aber selbst beim Wiedereinstieg kann ein klares Ziel die Motivation steigern. Ob du einen sauberen Take-Off meistern, dein Paddeln verbessern oder einfach den Spaß am Gleiten wiederfinden willst – ein Ziel hilft, deine Sessions zu strukturieren. Ohne Ziel wiederholst du Fehler oder verlierst Motivation.

Ein guter Tipp: Notiere nach jeder Session deine Eindrücke, erkenne, was funktioniert hat und was nicht, und passe deine Prioritäten an. Wenn du echte Unterstützung möchtest, sind die privaten Surfkurse von Ocean Ride perfekt, um deine Fortschritte mit professionellem, wohlwollendem Blick zu beschleunigen.

Der Wiedereinstieg ins Surfen zu Beginn der Saison ist großartig. Damit es Spaß macht und du typische Stolperfallen vermeidest, nimm dir Zeit für die Vorbereitung. Respektiere deinen Körper, wähle die richtige Ausrüstung, passende Bedingungen und klare Ziele – so erhöhst du deine Chancen auf einen reibungslosen Start. Und wenn du Unterstützung brauchst, heißt dich Ocean Ride in Lacanau willkommen – mit Material, Kursen und Tipps für eine 100% spaßige Saison.

FAQ – Häufige Fehler beim Wiedereinstieg ins Surfen

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Was ist der häufigste Fehler beim Wiedereinstieg ins Surfen?

Am häufigsten wird geglaubt, dass man wie zuvor ohne Aufwärmen oder Progression starten kann. Das führt oft zu Müdigkeit, Frustration oder Verletzungen.

Ist es schlimm, mit einem zu technischen Board zu starten?

Ja, ein ungeeignetes Board erschwert Paddeln und Take-Offs und führt zu Frustration. Besser ist ein tolerantes Shape, auch vorübergehend.

Kann man das Training außerhalb des Wassers vernachlässigen?

Das ist ein häufiger Fehler. Surfen erfordert eine gute allgemeine Fitness. Vernachlässigtes Off-Water-Training verlangsamt Fortschritte und erhöht das Verletzungsrisiko.

Welche Bedingungen sollte man für die erste Session vermeiden?

Zu große Wellen, Onshore-Wind oder überfüllte Spots sollten gemieden werden. Solche Bedingungen ermüden schnell und bremsen das Vertrauen zurück ins Wasser.